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Schwimmen, 30.08.10, von Stephan Schürmann
Deutsche Schwimm-Junioren mit Behinderung in der Weltspitze angekommen

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Die Nachwuchsschwimmer des Deutschen Behindertensport Verbandes.

Vordere Reihe von links: Pascal Kowalewski(WASPO Langendreer-Werne), Ellen Breitkreuz (BV Leipzig), Johannes Floors (Minden), Vera Thamm, Jens Heller, Hannes Schürmann (alle TSV Bayer 04 Leverkusen) hinten v.L. : Maik Zeh (Trainer), "die tschechische Volontärin" , Dörte Paschke (Co-Trainerin der Paralympischen Nationalmannschaft), Vincent Koch, Ben Siara (beide PSC Berlin), Monika Thamm (Betreuerin)

Während die deutsche Nationalmannschaft der Schwimmer mit Behinderung im niederländischen Eindhoven bei den Weltmeisterschaften erfolgreich um Medaillen kämpfte, wurde es für 8 Nachwuchsschwimmer/innen des DBS bei den IWAS World Youth Games im tschechischen Olomouc ernst. 13 Nationen waren mit ihren Sportlern im Kampf um das begehrte Edelmetall angereist.

Nach einer aktionsreichen Eröffnungszeremonie im Leichtathletikstadion starteten die Schwimmer stimmungsvoll in ihre Wettkämpfe. Neben dem jüngsten deutschen Teilnehmer Hannes Schürmann Jg. 1997 S7(TSV Bayer 04 Leverkusen/NRW), der am Ende als zweimaliger Jugendweltmeister über seine Erfolge jubeln konnte, war die 19-jährige Vera Thamm S3/SB2 (TSV Bayer Leverkusen/NRW) mit 5 x Gold, 1 x Silber und 1 x Bronze sowie einem deutschen Rekord über 150m Lagen die Erfolgreichste im deutschen Team.

Zwei weitere männl. Nachwuchsschwimmer aus NRW belegten in der stärksten Altersklasse U18 hervorragende Platzierungen. Jens Heller Jg. 94/S9 (TSV Bayer 04 Leverkusen/NRW) erzielte auf allen Strecken persönliche Bestleistungen (100m B 1:26,95 5. Platz; 400m F 5:42,67 6. Platz; 100m F 1:09,47 10. Platz; 50m F 0:31,51 12. Platz). Pascal Kowalewski Jg. 94/S9 (WASPO Langendreer/NRW) konnte ebenfalls mit persönlichen Bestzeiten (400m F 5:39,99 5. Platz; 100m F 1:09,94 11. Platz) triumphieren. Weitere Jugendweltmeistertitel holten sich Ben Siara aus Berlin, Ellen Breitkreutz aus Leipzig und Vincent Koch aus Berlin.

Besonders bei den beiden Staffelevents über 4 x 100m Freistil (Silber) und 4 x 100m Lagen (Bronze) wies die junge Mannschaft (Jens Heller, Pascal Kowalewski beide NRW, Ben Siara Berlin, Johannes Floors Niedersachsen) aus Deutschland nicht nur hervorragende sportliche Leistungen nach, sondern entwickelte während der Events einen immer stärkeren Teamspirit.

Jeder der deutschen Nachwuchssportler reist mit mindestens einer Medaille im Gepäck nach Hause. In der Nationenwertung war die polnische Mannschaft mit 13 Sportlern klarer Favorit und siegte mit 50 Medaillen (26 Gold, 15 Silber, 9 Bronze). Das 8-köpfige Team Germany erkämpfte 22 Medaillen (11 Gold, 6 Silber, 5 Bronze) und verwies damit Brasilien auf Platz drei. Insgesamt erzielten die NRW-Sportler 7 x Gold, 3 x Silber und 1 x Bronze in den Einzelwertungen und 1 x Silber/1 x Bronze in den Staffelwertungen). Nächstes großes Ziel sind im nächsten Jahr die Europameisterschaften in Berlin. Genauere Informationen sind auf der Seite des Veranstalters zu finden: www.iwas2010.org/swimming.html

 
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Letzte Aktualisierung: 30.08.2010 •  webmaster@swimpool.de